Textile Fortbildung in Konstanz
10.04. – 12.04.2026 In diesem Jahr fand die Fortbildung der textilen Abteilung in Konstanz statt.
Am 1. Tag besuchten die Kolleg*innen die Universität Konstanz. Katharina Scherer und Kathrin Wurst präsentierten das Forschungsprojekt „teXirc“. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist, Kunststoffe chemisch zu verändern, dass deren Eigenschaften nachhaltiger und umweltverträglicher werden. Die Kunststoffe werden z. B. durch den Einbau funktioneller Gruppen oder einer Schmelzbereichabsenkung verändert.
Am 2. Tag folgten wir der Einladung der Firma „Filtex“ in St. Gallen. Peter Preisig, Finanzchef von Filtex erzählte spannende Details aus der Firmenhistorie und die ständige Veränderung der Geschäftsfelder der Firma über die Jahrzehnte. Diese Firma handelt heute mit Stoffcoupons, die in Asien eingekauft und nach Afrika verkauft werden. Diese Präsentation faszinierte die Kolleginnen – Herr Preisig berichtete von Krisen – mit der Frage „Welche Krisen?“ und seine motivierende und positiv ansteckendes Art beeindruckte die Kolleg*innen sehr.
Im Anschluss besuchten die Kolleg*innen das Textilmuseum in St. Gallen und die Ausstellung „Guter Stoff – Was ist das?“. Diese Ausstellung zeigt anhand von Zeitzeugen welche Bedeutung Textilien für unser Leben haben bzw. hatten. Ein Zeitzeuge ist ein Zahnarzt, der sein Leben im Leben der 30er Jahre eingerichtet hat – sein Kleidung, sein Möbilar, seine Ausstattung. Auch seine Frau folgt seiner Passion. Diesen Zeitzeugen konnten wir live erleben. Als besonderes Exponat wird in diesem Museum eine funktionsfähige Stickmaschine gezeigt.
Nach dem Abendessen in Konstanz führt der „Nachtwächter“ die Gruppe durch das abendliche Konstanz und erzählte gruselige Geschichten über das mittelalterliche Leben am Ort.
Der 3. Tag, der Abreisetag, begann mit einer Führung von „Frau Konstanze“ durch das „Konstanz zur Zeiten des Konzils“. Auch hier konnte sich gegruselt werden und der Phantasie wurden keine Grenzen gesetzt.
So gingen drei ereignisreiche Tage wie im Fluge vorbei. Viele Gespräche, Lachen, Kreativität, Problemlösungsorientierung begleiteten die Fahrt – ein tolles Team! Ein riesiger Dank gilt Bettina Heinemann und Ulrich Musterer für die phantastische Organisation der Fahrt!






