»i am not done yet« – Unterricht in einer Kunstausstellung

Der Unterricht im Optionalen Lernfeld (Kunst und Kreativität) der Klasse BFS-SAS21 (Berufsfachschule berufsqualifizierende Sozialpädagogische Assistentin / Sozialpädagogischer Assistent (BFS–SAS) wurde am 25. Februar in die Ausstellung von Kameelah Janan Rasheed verlegt.

Nach einer interagierenden Führung mit dem Vermittlungsteam konnten die Schüler*innen ihre Erfahrungen im Praxis-Workshop umsetzen.In kreativen Prozessen lernten die Schüler*innen die Technik der Monotypie kennen und malten und druckten ihre Bilder mit weißer und schwarzer Farbe, fügten Schrift, Strukturen, Zeichnungen und malerische Elemente ein. Jede/r stellte für sich eine kleine Serie höchst spannender Bilder her. Mitten in einer der riesigen Rauminstallationen präsentierten die Schüler*innen ihre Arbeiten und tauschten sich über Inhalte und Formen aus.

Eine weitere Ebene des Ausstellungsbesuches war die Übertragung des Vermittlungsformates auf die Arbeit mit Kindern. Das Vermittlungsteam berichtete aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz, wie Kunst-Wahrnehmung und kreative Prozesse mit Kindern begleitet und angeleitet werden können.

Das Feedback der Schüler*innen war begeistert: "Es hat super Spaß gemacht und ich habe viel Neues gelernt. Vielen Dank an das tolle Vermittlungsteam!!!"

Die Ausstellung »i am not done yet« der US-amerikanischen Künstlerin Kameelah Janan Rasheed  (geb. 1985) zeigt Arbeiten der letzten zehn Jahre in ortsspezifischen Installationen. Die Künstlerin behandelt in ihrem Schaffen das Thema Wissen und wie dieses entsteht, verkörpert, gespeichert, katalogisiert, versteckt, gelernt und auch verlernt wird. Der Aspekt des Unvollendeten spielt hierbei eine zentrale Rolle. Basierend auf dem gleichnamigen Gedicht der amerikanischen Schriftstellerin Lucille Clifton aus dem Jahr 1974, befasst sich die Ausstellung mit Fragen des unvollendeten Wissens und des kontinuierlichen Lernens durch »Schwarzes* Storytelling« und »islamischen Mystizismus«. Rasheed arbeitet vornehmlich mit Papier, auf Wänden und in öffentlichen Räumen, um sich wiederholende, provisorische Projekte als Landschaften zu erstellen. Diese Projekte beinhalten skalierte, auf Fotokopien zurückgehende Collagen, öffentliche Installationen, Publikationen, Drucke, Lecture-Performances und Film."

(Gekürzter Text von der Webseite des Kunstvereins Hannover)