Freundlichkeit als Superkraft:
Unsere Sozialpädagogischen Assistenten*innen schreiben gegen Einsamkeit!
In der Vorweihnachtszeit 2025 zeigte die Klasse BFS-SAS24V, was es bedeutet, Nächstenliebe nicht nur zu besprechen, sondern aktiv zu leben. Im Unterricht stand das Thema „Superpower Freundlichkeit“ auf dem Plan – und dass man durch „Lernen am Modell“ andere inspirieren kann. Doch statt nur theoretisch zu bleiben, setzten die angehenden Sozialpädagogischen Assistenten:innen ihre Ideen direkt in die Tat um: Sie beteiligten sich an der bundesweiten Aktion „Briefe gegen Einsamkeit“ der YoungCaritas. Die Initiative ruft dazu auf, handgeschriebene Weihnachtsbriefe an Menschen zu schicken, die wenig soziale Kontakte haben – sei es aufgrund von Alter, Krankheit oder Isolation. „Jeder Brief ist ein kleines Licht in der Dunkelheit“, heißt es auf der Website der YoungCaritas. Und genau das wollten die Auszubildenden sein: Lichtbringer.
Mit viel Kreativität, künstlerischem Geschick und einer großen Portion Empathie gestalteten die Schülerinnen individuelle Weihnachtskarten und Briefe. Jedes Stück war einzigartig – bunt bemalt, mit persönlichen Worten versehen und voller herzlicher Wünsche. Es darum, den Menschen zu zeigen, dass sie nicht vergessen sind und manchmal reicht schon ein kleiner Gruß, um jemandem das Gefühl zu geben, dazuzugehören. Die Briefe werden von der YoungCaritas an Seniorinnen, Geflüchtete oder andere einsame Menschen weitergeleitet, die sich in der Weihnachtszeit besonders nach Verbindung sehnen.
Im Unterricht hatten die Auszubildenden zuvor darüber gesprochen, wie Freundlichkeit wie eine Superkraft wirken kann – und wie wichtig es ist, durch eigenes Handeln Vorbilder zu sein. „Wenn wir den Kindern, mit denen wir später arbeiten, Werte wie Mitgefühl und Hilfsbereitschaft vermitteln wollen, müssen wir sie selbst vorleben“, betont Frau Riester „Diese Aktion war eine perfekte Gelegenheit, genau das zu tun.“ Die Klasse nutzte die Gelegenheit, um nicht nur ihre künstlerischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, sondern auch zu erleben, wie gut es tut, anderen eine Freude zu machen.
Besonders beeindruckend war, mit wie viel Hingabe die Auszubildenden bei der Sache waren: Jeder Brief wurde mit Bedacht gestaltet, jedes Wort sorgfältig gewählt. Am Ende waren es nicht nur die fertigen Briefe, die begeisterten, sondern auch die Erfahrung, gemeinsam etwas Sinnvolles bewegt zu haben. Die Klasse BFS-SAS24V hat damit nicht nur eine Unterrichtseinheit abgeschlossen, sondern auch gezeigt, dass Freundlichkeit und Nächstenliebe keine leeren Worte sind – sondern gelebte Werte, die die Welt verändern können.
Autorin: M.Riester

