Faszinierende Bilder, Kräuter und Geschmacksexplosionen – ein spannender Schultag im Schulbiologiezentrum
Die Schüler*innen der Berufsfachschule Hauswirtschaft, Ernährung und Technik entdeckten am außer-schulischen Lernort Schulbiologiezentrum Hannover die Welt der unterschiedlichen Fasern. Unter dem Mikroskop, im Duftgarten und beim Probieren von Kräutern und Tomaten erlebten sie praxisnah, wie Biologie, Ernährung und Technik zusammenhängen – und das mit jeder Menge Staunen.
Am Dienstag besuchte die zweijährige Berufsfachschule aus den Bereichen Hauswirtschaft und Ernährung sowie Technik das Schulbiologiezentrum Hannover, einen wichtigen außerschulischen Lernort für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Ziel des Ausflugs war es, die Zusammenhänge von Natur, Ernährung und Technik praxisnah zu erleben. Ein Schwerpunkt lag auf dem Mikroskopieren verschiedener Fasern. Die Schüler*innen untersuchten Fasern tierischen Ursprungs sowie pflanzliche Fasern und konnten dadurch erkennen, welche sich besonders gut für die Herstellung von Stoffen und Textilien eignen. Dabei lernten sie, welche Eigenschaften der Fasern – wie Festigkeit, Elastizität, Glätte oder Weichheit – für die Nutzung in Textilien wichtig sind. Die Bilder unter dem Mikroskop waren für alle besonders beeindruckend. Bevor es ans Mikroskopieren ging, wurde die Frage geklärt: „Essen wir Grassamen?“. Dabei stand die Vermittlung von Grundwissen zu Nährstoffen und Mineralstoffen im Mittelpunkt: Menschen benötigen Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett, Pflanzen hingegen Mineralstoffe wie Stickstoff, Wasserstoff und Sauerstoff. Im Duftgarten konnten die Schülerinnen und Schüler verschiedenste Gerüche wahrnehmen. Besonders spannend war das Probieren von Blättern verschiedener Kräuter, das teilweise eine echte Geschmacksexplosion auslöste – manche Blätter waren sehr sauer, andere fruchtig, und manche neutralisierten die Geschmäcker. Besonders gut kamen auch die unterschiedlichen Tomatensorten an. Im Gemüsegarten lernten die Schülerinnen und Schüler außerdem am Beispiel der Kohlsorten, dass manche Pflanzen, nur durch menschliche Selektion überleben – weil wir sie gezielt anbauen und essen wollen. Der Ausflug ins Schulbiologiezentrum verband praktische Erfahrungen mit theoretischem Wissen – ein echtes Erlebnis für alle Beteiligten.
